Soba Cha: Warum der geröstete Buchweizentee aus Japan das perfekte Getränk für die Fastenzeit ist
Wenn es um japanische Tees geht, denken die meisten Menschen sofort an Matcha oder klassischen Sencha-Grüntee. Doch es gibt einen echten Geheimtipp in Asien, der völlig ohne Teeblätter auskommt: Soba Cha. Dieser geröstete Buchweizentee erfreut sich nicht nur wegen seines einzigartigen, nussig-süßen Geschmacks wachsender Beliebtheit, sondern auch, weil er von Natur aus koffeinfrei ist.
Was ist Soba Cha überhaupt?
Die Überraschung gleich vorweg: Buchweizen ist trotz seines Namens gar kein Getreide, sondern gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Für den Soba Cha werden die kleinen Buchweizenkörner schonend gebacken bzw. geröstet. Gießt man sie anschließend mit heißem Wasser auf, entsteht ein Tee, der herrlich röstig und vollmundig duftet – ein bisschen wie frisch gebackenes Brot oder Kekse aus dem Ofen.
Warum ist Buchweizentee in der Fastenzeit so beliebt?
Gerade in der Fastenzeit oder wenn man im Alltag einfach etwas bewusster auf seine Ernährung achten möchte, ist Soba Cha der ideale Begleiter. Hier sind drei Gründe, warum der japanische Buchweizentee so geschätzt wird:
- Natürlich süßlich: In Japan wird Soba Cha traditionell gern zum Essen getrunken. Der leicht süßliche, nussige Geschmack kommt ganz ohne Zucker aus.
- 100% Glutenfrei & Koffeinfrei: Da Buchweizen kein Getreide ist, ist der Tee von Natur aus glutenfrei. Außerdem enthält er absolut kein Koffein (Teein) und kann daher auch von Kindern oder abends vor dem Schlafengehen getrunken werden.
- Sanft und röstig: Der geröstete Aufguss schmeckt besonders sanft und rund, ganz ohne Bitterkeit.
Die Soba Cha Zubereitung: Ein Tee zum Essen!
Die Zubereitung von Buchweizentee ist herrlich unkompliziert. Im Gegensatz zu sensiblen Grüntees nimmt Dir der Soba Cha weder zu heißes Wasser noch eine zu lange Ziehzeit übel. Er wird einfach nicht bitter!
So geht's: Gieße etwa 1 bis 2 Teelöffel der gerösteten Buchweizenkörner mit kochendem Wasser (100°C) auf. Lass den Tee für 3 bis 5 Minuten ziehen. Im Sommer schmeckt er übrigens auch eisgekühlt hervorragend!
Der absolute Geheimtipp: Wirf die aufgeweichten Körner nach dem Trinken bloß nicht weg! Sie haben jetzt eine angenehm weiche Konsistenz und eignen sich hervorragend als leckeres Topping in Deinem Müsli, Porridge oder Joghurt. Ein Tee, den man essen kann!